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#klarheitimschrank Teil 3 - Wie finde ich meinen Stil oder habe ich schon einen?

2. Akt - Was ist meine Vision für meine Garderobe?

Tja, das ist eine schwere Frage.

Wer bin ich und wenn ja, wieviele?

 

Was ist persönlicher Stil? Muss der individuell sein?

 

Will ich mit meiner Kleidung beeindrucken?

 

Will ich mich so zeigen wie ich bin oder lieber hinter meiner Kleidung verstecken?

 

Will ich mich authentisch zeigen oder mich so kleiden wie ich gerne wäre, z.B. wie mein Idol oder jemand aus meinem Umkreis, den ich toll finde bzw. dessen/deren Kleidungsstil ich mag?

 

Oder ist es mir total egal und ich will nur meinen Kleiderschrank ausmisten, damit ich mehr Überblick über die vorhandenen Kleidungsstücke bekomme?

 

Diese Fragen kamen mir bei der Überlegung, was ist die Vision für meine Garderobe.

 

Bücher zum Thema "Wie finde ich meinen Stil?" © GriseldaK 2018
Bücher zum Thema "Wie finde ich meinen Stil?" © GriseldaK 2018

Bisher habe ich meine Kleidung vor allem nach der Passform gekauft bzw. mittlerweile nähe ich viel mehr selbst. Die Bequemlichkeit ist bei mir ein sehr wichtiger Faktor!

 

Dann schaue ich natürlich, steht mir das Kleidungsstück oder nicht.

 

Und ich habe meine Traumkleidungsstücke, die ich in Zeitschriften, im Internet oder im Fernsehen sehe. Und besondere Haben-Wollen-Effekte gibt es auch, wenn ich einen Kinofilm sehe.

 

Aber mit Stil hat das ja alles erstmal nix zu tun. Die Klamotten werden eher zufällig von mir ausgewählt. Ich gehöre allerdings nicht zu den Impulskäufern, die dann einen Schrank-Voll-Nix-Zum-Anziehen haben. Das hat mein Geldbeutel in den letzten Jahren sowieso nicht hergegeben.

 

Vielmehr ist mir im Moment erstmal wichtig, aus dem Vorhandenen das optimale herauszuholen und mehr #klarheitimschrank zu haben.

 

Mehr Klarheit im Kleiderschrank ist mir wichtig,

... weil ich im Moment durch unseren Umzug in ein stark renovierungsbedürftiges Haus gar keinen richtigen Kleiderschrank habe. Alle meine Klamotten sind verstreut in Umzugskisten, auf Kleiderstangen und in Boxen unterm Bett.

 

...weil ich das, was ich an Kleidung habe, auch regelmäßig tragen möchte.

 

...weil ich dadurch hoffentlich neue Kombinationsmöglichkeiten entdecke und wieder mehr Spaß mit meiner Garderobe habe.

 

...um das rauszuschmeißen, was nicht mehr passt bzw. zu mir passt.

Inspiration in Modemagazinen zum Thema "Wie finde ich meinen Stil?" © GriseldaK 2018
Inspiration in Modemagazinen zum Thema "Wie finde ich meinen Stil?" © GriseldaK 2018

Hilfreich ist dabei, sich zu fragen, passen die Klamotten überhaupt zu meinem Lebensstil?

 

Ich wohne z.B. auf dem Dorf und brauche im Moment nirgendwo businessmäßig auftreten.

Ich gehe auch nicht mehr soviel auf die Piste oder bin in der großen Stadt unterwegs.

 

Aber nur Jeans und Gummistiefel tragen, macht mir auch keinen Spaß. Ich habe schon gerne etwas Abwechslung in der Garderobe und mache mich gerne für mich hübsch.

 

Für mich ist das Gefühl wichtig, das mir meine Kleidung vermittelt.

 

Jede Frau weiß, dass es an manchen Tagen so eine Art Schutzkleidung braucht, in der man sich sicher fühlt. An anderen Tagen ist es egal, was man trägt. Und es gibt Tage, da ist man mutig und unternehmungslustig und traut sich, endlich mal den coolen Fetzen zu tragen, der da verheißungsvoll im Schrank auf seinen großen Auftritt wartet.

 

Bei mir ist das total stimmungsabhängig.

Ich kann nicht im roten Kleid aus dem Haus gehen, wenn ich mich gerade total unsicher fühle. Da will ich lieber in der Masse Mensch unsichtbar sein. Aber manchmal macht es mir richtig Spaß, mal im durchgestylten Outfit rauszugehen. Da erfreue ich mich dann an der gelungenen Zusammenstellung. Und über die Komplimente, die da eventuell kommen.

 

Aber eins müßt Ihr mir glauben, ich habe keine Ahnung davon, was ich anziehen muss, um die und die Wirkung zu erzielen. Von wegen "Kleider machen Leute". Das ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln.

Ich ziehe an, was mir gefällt und da geht es eher um mein Gefühl.

 

Ich möchte mich in meiner Kleidung immmer wohlfühlen!

 

Sie sollte bequem und unkompliziert zu tragen sein.

 

Ich möchte mich in meiner Kleidung

- sicher

- mutig

- lässig

- elegant

- selbstbewußt

- gesund

- energiegeladen

- humorvoll

- präsent

- gut angezogen

 

fühlen.

 

Ich würde sagen, ich entscheide mehr aus meinem Inneren heraus, was ich tragen möchte. Es geht weniger um meine Wirkung nach Außen. Ich hoffe natürlich, das das eine das andere bedingt. Aber wissen kann ich es nicht.

 

Vielleicht lerne ich auf meiner Reise zu mehr Klarheit im Kleiderschrank, wie ich auf andere wirke. In erster Linie aber möchte ich mir gefallen und mich in meiner Kleidung wohlfühlen.

 

Und wie finde ich nun meine Wohlfühlkleidung?

Meine Pinterest-Pinnwand "Mein persönlicher Stil" © GriseldaK 2018
Meine Pinterest-Pinnwand "Mein persönlicher Stil" © GriseldaK 2018

Inspiration kann ich mir überall holen.

 

Ich liebe es in Modezeitschriften zu blättern. Vor allem in Schnittmusterzeitschriften oder Nähbüchern, seitdem ich gerne selber nähe.

 

Dadurch durchforste ich auch gerne das Internet. Ich schaue mir an, was meine Lieblingsnähbloggerinnen an Outfits präsentieren. Bei Facebook und vor allem auf Instagram gibt es sehr viel an Outfitinspiration.

 

Und natürlich auf Pinterest kann man sich herrlich verlieren.

Mittlerweile habe ich da ein Profil mit einer Pinnwand "Mein persönlicher Stil". Da sammle ich alles, was ich schick finde und gerne tragen würde.

 

Meine Alltagsoutfits aus den letzten Posts habe ich übrigens auch da reingestellt. Und es werden bestimmt noch welche folgen.

 

Eine andere Pinnwand zeigt fast alle meine selbstgenähten Kleidungsstücke. Die fließen natürlich auch in die Überlegungen mit ein. Einige selbstgenähte Sachen trage ich sehr regelmäßig. Andere nur zu besonderen Anlässen.

 

Ich habe auch Bücher zu Stilfragen. Da seht Ihr im obersten Foto ein Buch über "Vintage Style" von Sarah Kennedy mit ganz vielen Tipps wie man diese Stile aus den 20er bis 90er Jahren hinbekommt und wo es die Kleider und Accessoires gibt. Darin kann ich immer wieder blättern und schwelgen.

 

Mir hat es ja der Stil der 20er Jahre sehr angetan. Ich mag aber auch den der 40er, 50er und späten 60er Jahre. Den klassischen Stil der 70er finde ich auch toll. Ich mag z.B. den Safari-Look.

Und in diesem Buch sind auch die berühmten Vertreterinnen dieser Stile beschrieben. Ich liebe den Stil von Marlene Dietrich, Katharine Hepburn, Diane Keaton, Sophia Loren, Audrey Hepburn, Jean Seberg, Patti Smith, Helena Bonham Carter, Björk, Kate Winslet und Michelle Obama.

Dazu habe ich auch eine Pinnwand zusammengestellt "Meine Leinwandgöttinnen". Da sind auch noch mehr Schauspielerinnen zu sehen, die ich toll finde.

 

Die Stile werden in dem Buch "Vintage Style" folgendermaßen bezeichnet:

Flapper (20er Jahre), z.B. Louis Brooks

Dandy-Look (30er und 40er Jahre), z.B. Marlene Dietrich

Die Göttin (50er Jahre), z.B. Marilyn Monroe

Die Zarte (50er Jahre), z.B. Audrey Hepburn

Klassisch amerikanisch (60er Jahre), z.B. Jackie Onassis

Boho-Prinzessin (70er Jahre), z.B. Veruschka

Lässig französisch (60er Jahre), z.B. Jean Seberg

Klassischer Siebziger Look, z.B. Lauren Hutton

 

Das sind aber nur die, die ich toll finde und in meine Garderobe einbauen möchte. Es gibt im Buch noch mehr.

Ohje, und das hier sind jetzt schon ganz schön viele.;-)

 

Das Buch, das ich gerade lese, ist auch auf dem Foto. Es ist "How to get dressed" von Alison Freer, einer Kostümdesignerin. Ich habe es noch nicht ganz durchgelesen, denn auf Englisch ist es für mich auch nicht so einfach :-). Aber sie arbeitet das ganze Thema Stil umfassend durch und plaudert auch aus dem Nähkästchen. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es gibt auch viele Tipps wie man nicht optimal passende Kleidungsstücke passend nähen kann.

 

In dem Buch "Chic" von Katharina Blansjaar zeigt sie die Entstehungsgeschichte von 50 modischen Legenden wie z.B. der Bubikragen, das kleine Schwarze oder der Overall in alphabethischer Reihenfolge und gibt Tipps zum Tragen und Kombinieren. Darin sind auch schöne Illustrationen von Daniel Müller.

 

Das Buch "Frauen und Kleider" von diversen Autorinnen passt sehr gut zum Thema Stilfragen. Ich hab es bis jetzt nur durchgeblättert, aber jetzt, wo ich mich intensiver mit dem Thema beschäftige, werde ich bestimmt das ein oder andere Kapitel durchlesen.

 

Soviel Inspiration! Aber zurück zu meinem Kleiderschrank: Ich werde mich jetzt erstmal weiter durchwühlen und im nächsten Artikel weitere Winteroutfits zeigen. Die Jacken und Mäntel gehören ja auch dazu.

 

Außerdem werde ich mal meine Pinnwand "Mein persönlicher Stil" analysieren bezüglich, was den da am häufigsten an Stilen, Farben, Silhouetten etc. vorkommt.

 

Elke von ellepuls.com hat zu diesem Thema #klarheitimschrank auf ihrem Blog auch wieder einen Blogbeitrag geschrieben. Dort könnt Ihr Euch inspirieren lassen und den zweiten Teil ihrer Stilmappe herunterladen.

 

Viele Grüße von der Kleiderstange,

Griselda K

 

 

 

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